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  • 12.05.2017

Gerd Haiber mit der Ehrenmedaille der Landeskommission Baden-Württemberg ausgezeichnet


„Er war schon im Alter von 15 besessen, und er ist es noch“, sagte Wolfgang Leiss, Turnierleiter der INTERNATIONALEN MARBACHER VIELSEITIGKEIT in seiner Laudatio über seinen Freund Gerd Haiber. Haiber ist seit 1996 Gelände-Parcoursbauer mit internationaler Lizenz, war bei fünf Jugend-Europameisterschaften für die Strecken verantwortlich, baut die Indoor-Kurse in Stuttgart, Stockholm und Salzburg.

Und doch ist die Marbacher Vielseitigkeit für ihn nach wie vor etwas ganz Besonderes. Denn seit es dieses Turnier gibt – und derzeit läuft die 31. Auflage – ist Gerd Haiber mit von der Partie, seit 20 Jahren ist der Hechinger für die Konzeption und den Bau der Kurse auf dem Gelände des baden-württembergischen Haupt- und Landgestüts verantwortlich. Wie viele Hindernisse er in diesen Jahren gebaut hat, hat niemand gezählt, in diesem Jahr stehen 108 im Marbacher Gelände. „Seine Arbeit hat dieses Turnier zu dem gemacht, was es heute ist“, sagte Leiss über Haiber.

Der war übrigens nicht nur von dieser Laudatio überrascht, sondern auch von der sich anschließenden Ehrung. Frank Reutter, der Präsident des Württembergischen Pferdezuchtverbandes, war am Abend auf die Schwäbische Alb gekommen, um Gerd Haiber im Rahmen des traditionellen Empfangs, den das Gestüt für Reiter, Helfer, Offizielle und Sponsoren ausrichtet, persönlich mit der Silbernen Ehrenmedaille der Landeskommission Baden-Württemberg auszuzeichnen. Vom Veranstalter gab’s zudem einen Gutschein für einen Konzertbesuch für Gerd Haiber und seine Frau.

Noch einer durfte sich über eine Anerkennung freuen: Gottfried Seitter, engagierter und unentbehrliches Mitglied des Marbacher „Bautrupp-Teams, von Gerd Haiber „the brain“ genannt, darf sich von der Arbeit im Marbacher Gelände beim Besuch der Europameisterschaften im August in polnischen Strzegom erholen

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