Service-Navigation

Suchfunktion

Erfolgreiche Titelverteidigung beim Bundesberufswettbewerb in Warendorf
  • 13.11.2017

Erfolgreiche Teilnahme am Bundesentscheid


Drei Auszubildende reisten als Vertreter des Landes Baden-Württemberg zum zweitägigen Bundesentscheid für Auszubildende im Beruf Pferdewirt nach Warendorf. Matthäa Junghans und Isabel Schmid vom Haupt- und Landgestüts Marbach sowie Franziska Gelle vom Ausbildungsbetrieb Staibshof in Kisslegg (Ausbilder: Viviane und Thilo Wespel) hatten sich beim Landesentscheid vor einigen Wochen in Marbach qualifiziert. Vorbereitet und betreut wurden die „Mädels“ von  Andrea Pfirrmann, Fachlehrerin an der Beruflichen Schule Münsingen.

In der Mannschaftswertung siegte das Team aus Baden –Württemberg wie bereits vor zwei Jahren. Das Trio erreichte die höchste Punktzahl der dreizehn Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet vor Sachsen und Bayern.
 
Mit zugelosten Pferden war die erste Teilprüfung der Fachrichtung „Pferdehaltung und Service“ zu absolvieren, das Reiten einer Dressuraufgabe. Bereits dabei erreichten Franziska Gelle auf Lacordial und Isabel Schmid auf Johnson hohe Wertnoten. In der Fachrichtung „Pferdezucht“ vertrat Matthäa Junghans die Farben des Landes. Sie erzielte beim Vormustern des Hengstes „Weltrubin“ ebenfalls eine hohe Note, so dass die Mannschaft nach dem ersten Tag des Wettbewerbs mit einem Punkt die Führung übernahm.

Der zweite Tag begann mit dem Prüfungsteil „Pferdebeurteilung“. Dabei galt es für alle Teilnehmer die Hengste „Daily Motion“, „Ehrenstolz“ und „Flashdance“ hinsichtlich ihres Exterieurs und ihrer Bewegungsqualität zu beurteilen. Wer dabei dem Urteil der drei Richter am nächsten war, erhielt die höchste Punktzahl.

Sozusagen nebenher in den verbleibenden Zeiten, in den Nachtstunden und am frühen Abend galt es eine Präsentation vorzubereiten. Das Thema war am Morgen des ersten Tages ausgelost worden. Die Gruppe hatte sich mit dem „Tierschutz“ zu beschäftigen. Da traditionell am Abend die Teilnahme an der Verleihung der Stensbeck- bzw. Graf-von–Lehndorf-Plakette und diese Jahr erstmalig der Ursula-Bruns-Plakette als Rahmenprogramm der Veranstaltung vorgesehen war, entstand ein gewisser Zeitdruck, mit dem das Team bestens umzugehen verstand. Nach einem frühen Frühstück wurden am nächsten Morgen die Vorbereitungen für die Präsentation abgeschlossen.

In einem Rollenspiel gelang es, das Thema kompetent, kreativ, authentisch und überzeugend vorzutragen. Die Richter belohnten dies mit der bis zur Siegerehrung geheim gehaltenen Wertnote 9,6 (max. 10,0).

Die besten drei Teilnehmer der beiden Fachrichtungen Pferdehaltung und Service sowie Pferdezucht bestreiten das Finale. Vom Team Baden - Württemberg hatten sich Isabel Schmid und Matthäa Junghans qualifiziert. Für Isabel Schmid bestand die Aufgabe darin, den Hengst „Dacantos“ zu longieren und ihre Arbeit anschließend über das Mikrofon zu kommentieren sowie eine Empfehlung für die Weiterarbeit mit dem Tier zu geben. Matthäa Junghans sollte für die vorgestellte Stute „Flipper Lady“ eine Anpaarungsempfehlung für einen von den drei Hengsten „Sacre Coeur“, „Laureus“ und „Capistrano“ abgeben und dies vor dem Publikum begründen.

Im Rahmen der Siegerehrung wurde das eine oder andere Geheimnis dann gelüftet. Neben dem Sieg in der Mannschaftswertung, erreichten in der Einzelwertung der Fachrichtung „Pferdehaltung und Service“ Isabel Schmid Rang 3 und Franziska Gelle Rang 9. In der Fachrichtung „Pferdezucht“ kam Matthäa Junghans auf Platz vier. Im Rahmen der Siegerehrung gab es reichlich Geschenke für alle Teilnehmer der teilnehmenden Landesverbände und gute Wünsche für den weiteren beruflichen Werdegang. Die Heimfahrt im von der Firma Scheschowitz aus Münsingen zur Verfügung gestellten Auto gab Gelegenheit das Erlebnis nochmals Revue passieren zu lassen.

Andrea Pfirrmann

Fußleiste